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Pilotplattform bei ThyssenKrupp Krause startet 

Seit Januar 2008 startet die Pilotplattform bei ThyssenKrupp Krause. Das heißt, die Entwicklungsplattform geht in die produktive Testphase über und kann direkt vor Ort evaluiert werden. Mit integriert in das Testszenario wurden PDAs und Smartphones. Auch die Softwareverteilung wird über eine spezielle Schnittstelle mit angesprochen. Neben der reinen Datenkopplung von mobilen Endgeräten zum Unternehmensnetz wurde auch Voice-over-IP eingehend getestet und mit implementiert.

Auf dem letzten Projektmeeting, am 21. Januar wurde der derzeitige Status besprochen und die weitere Vorgehensweise diskutiert. Neben der Softwareverteilung, die bei ThyssenKrupp demnächst eingesetzt wird und innerhalb des Piloten mit angebunden werden soll, wurden auch Alternativen wie Funambol getestet. Allerdings besitzt Funambol als Open-Source-Produkt noch nicht den Reifegrad, wie man sich dies wünschen würde. Hier muss noch seitens der Community nachgebessert werden. Da der Schwerpunkt aber sowieso auf die neue Softwareverteilung von ThyssenKrupp gelegt werden soll, kommt der Testbetrieb auch ohne die Funambol-Anbindung aus.

Pilotszenario bei ThyssenKrupp Krause 

Weiterhin wurden verschiedene SIP-Client getestet, die sich auf PDAs und Smartphones einsetzen lassen. Diese sollen innerhalb des Szenarios mit VoIP genutzt werden, um zusätzliche Telefonkosten zu sparen. Dies wurde durch die Installation einer Basisversion von Asterisk auf dem Testserver ermöglicht, der mittels einer IAX-Kopplung mit dem Asterisk-Server der DECOIT GmbH gekoppelt wurde. Dadurch kann innerhalb des Unternehmens mittels IP miteinander kommuniziert werden, während die Telefonie mit ISDN-Endgeräten über das VoIP-Gateway der DECOIT GmbH testweise abgebildet werden kann.

Neben Laptops stehen drei unterschiedliche Mobil-PDAs zum Testen zur Verfügung. Dabei besitzen alle Geräte den gleichen Softwarestand. Das Unbrauchbarmachen von PDAs bzw. der Software auf dem Client wird durch die Verschlüsselung der relevanten Daten umgesetzt. Die Hardware selbst kann nicht unbrauchbar gemacht werden; wohl aber der Zugang zum Unternehmen geblockt und das Nutzen sensibler Daten verhindert. Das automatische Auswählen von Netzverbindungen kann durch vorhandene Softwaretools zusätzlich ermöglicht werden, um unterschiedliche Netze nutzen und automatisiert anwählen zu können.

 

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